Ende der Artenschutzwochen 2017

mit 48 Füchsen und einem Marder ein voller Erfolg!

Erstellt am 20.02.2017

Artenschutzwochen 2017

 

Am Sonntag, den 17.02.2017 endete einer der wichtigsten Termine in der KJV Calw. Die zusammen vom Auerwild-HR und Niederwild-HR veranstalteten „Artenschutzwochen“ sind unerlässlich zum Schutz und Erhalt der Bodenbrüter, dem Feldhasen aber vor allen dem wenig verbleibenden Auerwild im Schwarzwald. Wer diesen Arten helfen will, muss die Beutegreifer intensiv bejagen.

 

Ebenso dienen die „Artenschutzwochen“ auch dazu, einen Überblick über die Besatzentwicklung hinsichtlich Staupe und Räude zu gewinnen. Diese beiden Krankheiten haben bereits den Kreis Calw erreicht und auch bei der Anlieferung waren mit Räude befallene Füchse mit dabei.  

 

Bei herrlichem Sonnenschein konnte Edda Röntgen, die Auerwild-Beauftragte für die KJV ca. 50 Jäger und Jägerinnen begrüßen und freute sich sichtlich über die zahlreiche Unterstützung. So konnten 48 Füchse und ein Marder zur Strecke gelegt werden.

 

Brauchtumsgerecht wurde dies von der Jagdhornbläsergruppe“ Mittlerer Wald“ verblasen.  

Johann Belsch, Auerwildhegeberater des Landesjagdverbandes, überreichte Herrn Möhler und Herrn Ohngemach jeweils ein kleines Präsent des Landesjagdverbandes als Anerkennung. Die beiden hatten die meisten Füchse erlegt.  

 

Alle dazugehörigen Bälge werden dem Projekt „Schwarzwald-Pelz aus nachhaltiger Jagd“ zugeführt. Somit erhalten passionierte Raubwildjäger wieder einen Anreiz reife Bälge zu erbeuten und der Aktionsplan Auerhuhn bekommt zusätzliche Unterstützung und Aufmerksamkeit, dass unser Auerhuhn dringend benötigt.  

 

Vielen Dank an Edda Röntgen, die sich unerlässlich um das Auerwild engagiert und auch Bernd Hammann, der uns mit seiner Familie herzlich und lecker im „Eulengreul“ bewirtet hat.

Elke Marko

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