Wildschäden auf FFH-Mähwiesen – ein Hinweis auch für Jäger:

Die untere Naturschutzbehörde möchte alle bitten, die das Thema betreffen könnte, daran zu denken, dass größere Wildschäden auf naturschutzfachlich wertvollen Wiesen (z. B. einer FFH-Mähwiese) nicht mit einer Standardmischung behoben werden sollten. Wenn eine Nachsaat zur Behebung des Schadens geplant ist, dann sollten die Flächen der Abteilung Landwirtschaft und Naturschutz (Untere Naturschutzbehörde) oder dem Landschaftserhaltungsverband Calw e. V. (LEV) gemeldet werden (Flst-Nr. und Gemarkung).

 

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Ansprechpartner Naturschutz: Frau Dr. Braband, Dorothee.Braband@kreis-calw.de, 07051 160 960

Ansprechpartner Landschaftserhaltungsverband: Herr Dr. Beck, Philipp.Beck@kreis-calw.de, 07051 160 129

 

In der Regel reichen das Einebnen und anschließend eine angepasste Bewirtschaftung aus. Bei sehr großflächigen Schäden ist eine Nachsaat mit speziellem Saatgut zu empfehlen. Bei Beschaffung von geeignetem Saatgut kann der LEV behilflich sein.

Eine Karte zum Vorkommen von FFH-Mähwiesen ist bspw. über den Daten- und Kartendienst der LUBW (Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg): https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/pages/map/default/index.xhtml einsehbar.

Auch der „Kreisatlas“ auf der Internetseite des Landratsamtes Calw (https://kreisatlas.kreis-calw.de/weboffice/synserver?project=Kreisatlas&client=core) enthält beim Fachthema Schutzgebiete eine Karte zur  „FFH-Mähwiesen Förderkulisse“.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.