Waldi - kleiner Dackel ganz groß

Am 11. Januar war es wieder soweit: Am Killberg fand die große Nagolder Drückjagd mit rund 80 Schützen statt. Etwa 400 Hektar wurden gemeinschaftlich bejagt. Es bedarf einer organisatorischen Meisterleistung, dass solch eine Veranstaltung gelingt und ein Erfolg wird.

Erstellt am 11.01.2020

Pünktlich um 8:30 Uhr trafen sich die Jägerinnen und Jäger sowie Treiber und deren Hunde am Naturfreundehaus. Durch die Killberger Jagdhornbläser wurde zur Jagd geblasen. Die Hunde begleiteten sogleich die Jagdhornklänge mit ihrem lautstarken Gesang. Jagdleiter Hubert Halter erklärte den Ablauf der Jagd, wies auf die Sicherheit hin und gab auch die Uhrzeit für „Hahn in Ruh“ bekannt. Nachdem alle Schützen ihren Stand eingenommen hatten, würden die Jagdhunde geschnallt und stöberten alsbald die ersten Rehe auf.
Neben Bracken, Kleinen Münsterländern und Terriern, lief auch Waldi, ein kleiner Dackel mit. Der Teckel wusste instinktiv, was er zu tun hat. Ist dies doch die Erfüllung in einem Jagdhundeleben: Arbeiten zusammen mit seiner Bezugsperson. 
Die Strecke, zwölf Rehe und ein Fuchs, wurde gelegt. Brauchtumsgerecht bekamen die Tiere einen letzten Bissen und jedem einzelnen Schützen wurde sein Erlegerbruch übergeben. Erneut wurden die Hörner angesetzt und die Strecke verblasen, natürlich begleitet durch der Hunde Geläut.
Beim gemeinsamen Abschluss im Naturfreundehaus wurden dann die jagdlichen Erlebnisse ausgetauscht. So manche neuen Kontakte wurden geknüpft. Ein Horrido auf Waldi und seine vierbeinigen Kollegen, die zum Jagderfolg beigetragen haben.

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