Projekt "Schießstand" bis auf Kleinigkeiten endlich geschafft - Michael Neugebauer zieht Resumée

Nach einer fast einjährigen Modernisierungsmaßnahme an der Dr. Kurt Alber Schiessanlage befinden wir uns auf der Zielgeraden. Leider hat uns auch hier Corona einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht und die Planungen hinsichtlich der Fertigstellung aller Maßnahmen wurden deutlich nach hinten verschoben. Aber, wir sind kurz vor Beginn des neuen Jagdkurses und der bevorstehenden Drückjagdsaison bis auf ein paar Restarbeiten fertig.
Auf den folgenden Bildern sind die jeweiligen Maßnahmen zu sehen.

Erstellt am 22.09.2020

Wichtigste Maßnahme war die Schallimmissionsreduzierung der Anlage, um auch bei dem bevorstehendem Krankenhausneubau auf der sicheren Seite zu sein. Hierbei wurden die Geschossblenden beidseitig mit Mineralfaserplatten verkleidet und zwischen den ersten beiden Blenden sogenannte Hängeabsorber an einer Holzbalkenkonstruktion abgehängt.
Weiterhin mussten wir am Hasenstand die abprallenden Schrotte beim bereits umgekippten Hasen abfangen, da es an den Holzblenden am Keilerstand Schroteinschläge zu verzeichnen gab und somit ein Teil der Schrote u.U. nicht abgefangen werden konnten. Dies haben wir mit einer Überdachung des Hasenstandes gelöst.
Bereits seit längerer Zeit war das Dach am Keilerstand undicht und somit war auch eine Sanierung der alten Dächer eine Frage der Zeit. Hier haben wir auch in Anbetracht der Schalldämmmaßnahmen Sandwichdächer ausgewählt um auch die Schallausbreitung in Richtung Schützenstand auf ein Minimum zu reduzieren.
Zu guter Letzt haben wir auch die Bodengeschossblenden am Hasen- und Keilerstand komplett erneuert, da auch hier der Zahn der Zeit genagt hat und eine Reparaturlösung nicht ausgereicht hätte.
In den nächsten Tagen werden wir noch die Beleuchtung der Stände installieren und die alten Fenster werden durch neue ersetzt, die eine weitere Schallimmissionsreduzierung mit sich bringen.
Ich möchte mich im Namen von Ralf Nüssle und der gesamten Vorstandschaft bei allen Helfern bedanken, ohne sie wäre so ein Projekt nicht zu stemmen gewesen. Allerdings auch alle Mitglieder dazu auffordern und motivieren, sich bei solchen Projekten zu beteiligen, denn die Anzahl der helfenden Hände lässt sich auf ca. 20- 30 Mitglieder (von 800 Mitgliedern gesamt) reduzieren. Auch wenn unser Schießstand immer wieder ein heiß diskutiertes Thema hinsichtlich der Kosten ist, ist und bleibt er unser Grundstock für die Jungjägerausbildung und die wiederum unsere Haupteinnahmequelle ist.
Und jetzt wünsche ich allen Mitgliedern viel Erfolg beim Übungsschießen und zur Erreichung der Keilernadeln. Unser Schießstands Team steht auch für Sondertermine immer für Sie bereit.
Michael Neugebauer
 

Erstellt am 27.09.2020
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